Auch im aktuellen Jahr bleibt der Mobilfunkmarkt in Deutschland hart umkämpft. Vodafone kündigt 10.600 Baumaßnahmen an, um die Position auf diesem Markt zu stärken. Dabei soll das LTE- und 5G-Netz erweitert und Sendekapazitäten erhöht werden.

Vodafone will das eigene Netz laut eigenen Aussagen in sämtlichen Qualitätsfaktoren aufstocken. Dazu zählen neue Funkmasten für das LTE- und 5G-Netz, Kapazitätsupgrades und Modernisierungsmaßnahmen bestehender Infrastruktur. „Wir machen unser Mobilfunknetz in diesem Jahr für viele Millionen Handynutzer noch besser. Und wir legen heute los. Wir schließen Funklöcher, schalten 5G für noch mehr Menschen frei und erhöhen die Leistung an tausenden Masten in den Städten und auf dem Land. Unser Ziel: Mehr Netz, mehr Mbit/s und mehr Leistung für alle Verbraucher in unserem Netz“, so Vodafone Deutschland CEO Marcel de Groot.
Der Mobilfunkanbieter plant, bis Jahresende 96 Prozent aller deutschen Haushalte mit 5G versorgen zu können. Insgesamt 4300 Vodafone-Funkstationen sollen erstmalig mit 5G-Technik ausgestattet werden. Aktuell werden laut Unternehmensangaben etwa 94 Prozent aller Kunden mit 5G versorgt. Ob der neue Zielwert bis Jahresende erreicht wird, bleibt abzuwarten. LTE ist hingegen bereits für 99 Prozent aller Vodafone-Nutzer verfügbar.
An vielen Standorten möchte der Netzbetreiber die vorhandenen Funkmasten für eine optimierte Netzversorgung und Abdeckung auffrischen. Die Installation von schnellen 3,5-GHz-Stationen sowie Upgrades auf 700 MHz- und 1800 MHz-Frequenzen sollen dabei im Fokus liegen.
Den ersten Baustein der neuen Ausbauoffensive legt das Unternehmen in der bayrischen Oberpfalz. Sieben neue Mobilfunk-Sendestationen werden in den Orten Hohenfels, Vilseck und Grafenwöhr für eine verbesserte Netzqualität und bisherige Funklöcher stopfen.
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