Weniger aktive SIM-Karten

Eine aktuelle Statistik von statista zeigt eine weiterhin rückläufige Entwicklung bei den Mobilfunkanschlüssen

Die absolute Zahl der aktiven SIM-Karten liegt hierzulande nach wie vor oberhalb der Einwohnerzahl. Laut statista ist die Tendenz aber weiterhin fallend.

Mehr SIM-Karten als Einwohner

Mit 112,3 Millionen aktiven SIM-Karten gibt es in Deutschland mehr Mobilfunkanschlüsse als es Einwohner (ca. 80 Millionen) gibt. Allerdings nimmt die Zahl der aktiven SIM-Karten ab. Dies zeigt eine aktuelle Statistik von statista, die auf Daten der Bundesnetzagentur basieren. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist die Zahl der aktiven SIM-Karten demnach um 3,3 Prozent gesunken. Im ersten Quartal des letzten Jahres waren es immerhin noch 116,2 Millionen Karten. Die Zahl stieg bis zum dritten Quartal 2014 sogar auf 117,3 Millionen, bevor im vierten Quartal eine deutliche Korrektur auf 112,6 aktive SIM-Karten einsetzte.

Teilweise mehrere Karten pro Nutzer

Dass die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse die Einwohnerzahl übersteigt, lässt sich wie folgt erklären. Teilweise verfügen Nutzer über zwei parallel laufende Privatverträge oder eine zusätzliche Prepaid-Karte. Den größten Anteil des Überhangs dürften aber wohl die Nutzer mit zusätzlichem Firmenhandy ausmachen. Telefónica zählt seit der Übernahme von E-Plus die meisten der Mobilfunkkunden. Insgesamt werden dem Unternehmen 42,18 Millionen SIM-Karten zugeschrieben. Auf dem zweiten Platz folgt die Deutsche Telekom mit 39,2 Millionen Karten, während Vodafone auf 30,94 Millionen Anschlüsse kommt.

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